Wer wir sind

Andreas Schindler – geb. 1962, Vater eines Sohnes, Obmann des Vereins Leben in Gemeinschaft, selbständig freiberuflich tätig als Handwerker, Koch und Projektleiter, Gründung von Betrieben.


“Soziales Engagement ist mir wichtig, für Menschen die Unterstützung annehmen möchten. Ich liebe berufliche Vielfalt und bin beim Kochen ebenso zuhause wie beim kreativen Schaffen und Bauen. In unserem Dorfprojekt möchte ich gerne kreative, wirtschaftliche Unternehmungen starten, an denen Menschen aus unserer Gemeinschaft sowie aus der Gemeinde, die uns beheimatet, mitwirken können.“


Manuela Berger - geb. 1964, Mutter eines Sohnes (geb. 1986), 30 Jahre in der Privatwirtschaft, Diplom in Marketing und Management, tätig in Strategischer Ausrichtung und Personalentwicklung, abgeschlossene Ausbildung in Mediation und Konfliktregelung; Ehrenamtliches Mitglied bei der Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit als Begleiterin junger Menschen zwischen 15 und 25 Jahren: gfsg.at

 

"Eine offene, achtsame und wertschätzende Kommunikation zu leben, wo die Bereitschaft vorhanden ist, Meinungen und Bedürfnissen aller Raum zu geben, ist mir ein besonderes Anliegen. Ich möchte zu einem Kommunikationsstil beitragen, in der die Individualität jedes einzelnen und die Vielfalt der Ideen Platz finden, der nicht entwertet, wo Feedback und notwendige Kritik konstruktiv formuliert werden. Es ist mir wichtig, für ein harmonisches Miteinander im Einklang mit der Natur einzutreten, soziale, ökologische und ökonomische Werte zu leben, um der immer stärkeren Ausbeutung unseres Lebensraums und unserer Mitmenschen entgegenzuwirken."


Emanuel Ziegler - geb. 1985, lebt gemeinsam mit Jacqueline und seinen Kindern Jonathan und Heidemarie im Süden von Graz. Initiator des Vereins für Ernährungssouveränität Lebensmittelpunkt Fernitz-Mellach. Erfinder des ersten biologischen Molkenproteins aus Österreich für Fitness-Enthusiasten: www.sportbionier.com.

 

„Nachdem ich ursprünglich im Akkumulieren von Vermögenswerten mein Lebensglück suchte, kehrte ich der Finanzbranche den Rücken zu, orientierte mich neu, versuchte mein Ändern zu leben und schrieb schließlich eine universitäre Abschlussarbeit über Evolution und Glück. Mir ist klar, dass wir nur gemeinsam zu guten Lösungen für unsere Zukunft, für unsere Kinder und für unsere Erde finden können, die nicht nur notwendig sind, sondern das Wohlbefinden jedes einzelnen Menschen maximieren und auch wirklich Freude und Spaß bereiten können! Ich freue mich angekommen zu sein - diesen Weg gemeinsam zu gehen ....

 

Jacqueline Lipp - geb. 1989, karenz. Volksschullehrerin, Lebensgefährtin von Emanuel, Mutter von Jonathan und Heidemarie.


„Als ich vor vier Jahren anfing Gemüse anzubauen, hätte ich mir nicht gedacht, dass dies der Anfang einer Reise ist, die mich nun zum Thema >Leben in Gemeinschaft< führt. Nachdem wir mit zwei Freunden den abenteuerlichen Versuch starteten gemeinsam etwas aufzubauen, konnte ich gut herausfinden, was meine Bedürfnisse, Ängste und Wünsche sind. Ich träume von einen Ort, an dem ich in Ruhe mit meiner Familie leben kann, habe aber auch die Sehnsucht nach Menschen in unmittelbarer Nähe, die respektvoll, wertschätzend und ehrlich miteinander umgehen.“


Nora Beck - geb. 1974,  Mutter von zwei Kindern, Pädagogin für zeitgenössischen Tanz und medizinische Masseurin. 

 

„Ich habe den Wunsch in einer Welt zu tanzen in der Respekt, Toleranz und Eigenverantwortung gelebt wird. Meinen und anderen Kindern will ich die Möglichkeit geben, sich als Teil der Natur zu erkennen und an authentischen Beziehungen zu wachsen. Ich will aktiv teilnehmen an der Veränderung die ich gern sehen würde. Dieses Projekt sehe ich dafür als große Möglichkeit.“


Dominik Egger - geb. 1970, verheiratet mit Amra. Rea­-Letizia und Yara­-Lucia sind seine Töchter.


"Ich bin da, - Ich war dort - Ich hab - die Schule ignoriert - Lächeln mit neuen Zähnen modelliert - Speisen und Getränke serviert - den Frieden in Cypern, Syrien und Bosnien observiert - Menschen verbunden - Hoffnung gefüllt - mit dem LKW die Durstigen gestillt - und die Lesenden bedient - Geld produziert - den Bruder verloren - Immobilien vermittelt - die Prüfung geschafft - Hamburger gebraten und Hot Dogs gebaut - stundenlang telefoniert - Kilometer verdaut - einer ist auf der Strecke geblieben - Erinnerung vernichtet - Kabinen errichtet - Soldaten gebräunt - 7 Jahre am Balkan als Freund - Kleingeld gezählt - Kräuter gezüchtet - Fische besucht - unterm Fallschirm gehangen - Energieverbrauch reduziert - die Welt ein bissal gerettet - warmes Essen gebracht - schlussendlich Matura gemacht - ich lieb meine Frau und meine Kinder, was sonst - in Graz ist mein Leben (im Moment) - zurück ins Dorf? -  versuche Beziehung zu feiern - Verbindung zu stärken - weiter zu wachsen - gutes Leben zu sehen - mein ich erforschen - verletzlich sein - Drachen träumen - Brücken bauen - den Kindern die Welt nicht versauen - freiwillig tun - Segel setzen - Vielfalt mehren - Vertrauen nähren -  frei­sein (heißt) - bei Freunden sein - sich ein Miteinander bewahren - gelingende Gemeinschaft erfahren".

 

Amra Egger - geb. 1973, verheiratet mit Dominik Egger, Mutter zwei Kinder, Rea-Letizia 2008 und Yara-Lucia 2013. Geboren in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina, ausgebildete Grafikerin, Multimediadesignerin und diplomierte Verkäuferin im Außendienst. Seit 1994 in Österreich. Derzeit in Ausbildung zur Diplomsozialbetreuerin, davor tätig in der Großformat-Druckerei im Kundendienst, Kalkulation und Projekabwicklung. Amra war in verschiedenen Bereichen tätig: Organisation, Aufbau von Einkaufszentren in ihrer Heimat, Einkauf, Simultanübersetzungen, Dolmetsch, Koordination und Verkauf, Gastgewerbe. Ihre Leidenschaften sind: Theater, Konzerte, Backen, Partys organisieren und gemeinsam feiern. Sie liebt lange Spaziergänge im Wald und möchte gerne ein Teil des Waldes sein.


"Ich bin ein neugieriger Mensch und halte es für wichtig, mich in einer Gemeinschaft zu entwickeln. Interessiert an sinnvollen Ideen, Pflanzen, ökologischen und nachhaltigen Lebensprozessen, Verbindung zu Mitmenschen und Natur zu spüren, inspiriert und intuitiv Projekte zu verwirklichen. Kreative und künstlerische Zugänge zu entdecken und zu leben, gemeinsam denken und handeln, arbeiten, organisieren. Eine Umgebung schaffen, in der unsere Kinder ihren freien Geist und ihre Forschungslust behalten können. Ich bin froh, dass ich hier und jetzt bin!"


Sarah Stoisser - geb. 1989, Kindergarten- und Hortpädagogin, Studium Pädagogik und Psychologie an der KF Uni Graz.


"Ich freue mich auf einen Ort, wo ich barfuß durch die taunasse Wiese laufen, in der Sonne sitzen und dem Vogelgezwitscher zuhören kann, wo ich gemeinsam mit anderen Menschen lerne, spiele, arbeite und wir Feste feiern. Ich wünsche mir ein vielfältiges Betätigungsfeld, dass Mensch und Natur in Verbindung bringt."

Tom Stoisser - geb. 1987, Studium Landschaftsplanung an der Boku Wien, leidenschaftlicher Garten-, Gemüse- und Lehmbauer.


"Ich glaube, dass dezentrale, lokale Gemeinschaften am Land einen hervorragenden Rahmen für ein zufriedenes, gesundes Leben bieten und einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Zudem stärken diese Gemeinschaften den ländlichen Raum und tragen damit wesentlich zur Regionalentwicklung bei. Es ist mein Anliegen unseren Lebensort so zu gestalten, dass er ein vielfältiger Lebensraum und Heimstatt für die Fülle an Leben ist, indem sich Mensch und Natur in voller Pracht entfalten können."


Florian Rüdisser - geb. 1977. Seit über einem Jahrzehnt aktiv in den Bereichen Projekt-, Kultur- und Eventmanagement (Koordination, Organisation, Kommunikation und Vermittlung). Gründung und Aufbau verschiedener partizipativer Kulturinitiativen (u.a. sub und spektral). Begleitung von Projekten rund um Soziokultur, Zivilgesellschaft und informelle Bildungsarbeit. Zur Zeit als Projektmanager bei KiG! – Kultur in Graz beschäftigt.

 

"Während ich in den letzten 15 Jahre in gemeinschaftsgetragenen Projekten im Stadtgebiet tätig war hatte ich stets den Traum längerfristig in ähnlichen Kontexten im ländlichen Gebiet zu arbeiten und zu leben. Ich bin überzeugt von der großen Bedeutung neuer Räume des  Miteinanders als Keimzellen für den notwendigen kulturellen, gesellschaftlichen Wandel. An vielen Orten und von vielen Menschen wird geforscht und gearbeitet an der Frage wie ein gutes Leben für alle möglich ist, wie wir unsere individuellen wie auch kollektiven Potentiale entfalten und wie wir den Herausforderungen unserer Zeit begegnen können. Über das Dorfprojekt hinaus ist es mein Wunsch in diesem Feld weiter zu experimentieren, miteinander zu lernen und zu wachsen. Ich freue mich wenn ich meinen Beitrag leisten kann zum Erwachen dieses lebendigen Netzwerks des Wandels."


Roswitha Flucher – geb. 1957, Mutter einer Tochter und eines Sohnes, Senior Lecturer an der Uni Graz (unterrichtet russische Sprache und Kultur), freiberufliche Taiji- und Qigong-Lehrerin (bildet u.a. gemeinsam mit KollegInnen Qigong-KursleiterInnen aus, www.tqg.at). Längere Aufenthalte in der damaligen UdSSR und in Russland. Langjährige Beschäftigung mit chinesischen Kampf- und Lebenskünsten, Daoismus, dem Yijing (I Ging), Meditation, TCM, Alexandertechnik u.ä.

 

„Ich liebe Bewegung, die Natur, Pflanzen, Musik und Tanz und v.a. die Menschen in ihrer Vielfalt. Nach langen Jahren mit Kleinfamilie im eigenen Haus am Land lebe ich dzt. in einer Wohnung in Graz. Ich freue mich auf ein gemeinsames Leben in Verbindung mit der Natur und im unterstützenden Miteinander. In unserer Gemeinschaft möchte ich Seminare für Menschen anbieten, die mit den von mir sehr geschätzten Lebenskünsten des Taiji und Qigongund ähnlichen Methoden einen Weg zu sich selbst finden wollen, möchte Kräuter und Gemüse anbauen, meine handwerklichen Fertigkeiten erweitern  und die Kontakte innerhalb unserer Gemeinschaft und zur uns umgebenden Umwelt pflegen. Ich sehe unser Projekt als große Chance anders zu leben und konkret an Veränderungen mitzuwirken, miteinander statt gegeneinander, einfach und qualitätsvoll statt verschwenderisch, wertschätzend statt abwertend.“


Rosa Rogenhofer, geb. 1992,

und Markus T., geb. 1987, lieben und leben gemeinsam.

Rosa studiert Medizin, beide sind Mitglieder bei der Team Österreich Tafel des Roten Kreuzes und engagieren sich bei Südwind (www.suedwind.at).

 

"Wir möchten in Zufriedenheit ein Leben führen, in dem wir der Umwelt, unseren Mitmenschen und zukünftigen Generationen möglichst wenig Schaden zufügen – im Optimalfall die Welt sogar ein wenig besser machen als sie ohne uns wäre. Dazu gehören unter anderem biologische Landwirtschaft, regionale Versorgung, möglichst vegane Ernährung und das Teilen von Ressourcen. Das hat uns zu Leben in Gemeinschaft geführt."


Gerhard Lindner – geb. 1962, Ingenieur, langjährige Tätigkeit im F&E-Bereich von Windkraft bis Raumfahrt, seit 1998 selbständiger beratender Ingenieur, seit August 2015 auch Lehrender an der FH Joanneum.

 

Ich habe eine Schwäche für unbelehrbare Weltverbesserer. Für Menschen, die sich auch dann noch für Menschlichkeit einsetzen, wenn es alle anderen schon längst aufgegeben haben. Vor ein paar Jahren habe ich als begeisterter Ingenieur und Naturwissenschafter das Thema „Menschsein“ entdeckt. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Welt nur dann „verbessern“ werden, wenn wir lernen liebevoll und achtsam mit uns selbst, den Mitmenschen und der Natur umzugehen.“


Lisa Lems – verlobt mit Markus Jaritz, Psychomotorikerin und Yoga Guide, lebensfrohe Herzensdenkerin, die gern mit Kindern arbeitet
 
Ich sehe es als eine selbstverständliche Aufgabe, für meine Mitmenschen da zu sein, sei es in Form von zuhören oder mit anpacken wenn physische Hilfe gebraucht wird. Das Potential jedes einzelnen ersichtlich machen, das liegt mir. Humor ist garantiert. Ich möchte auf alle Fälle teilen: Bewegungsfreude, Atmung, Wertschätzung und Interesse jeder einzelnen Person gegenüber.
 
Markus Jaritz – verlobt mit Lisa Lems, arbeitet für Mozilla, denkt strategisch und will die Welt verstehen

Ich liebe es, ein tiefes Verständnis für Zusammenhänge zu erarbeiten, brauche und schaffe Struktur, und habe so gut wie immer sehr viel Geduld und Gutmütigkeit in mir. Ich bin wissenschaftlich/technisch orientiert und dabei immer auf der Suche nach neuen Gedanken und Konzepten. Und zum Ausgleich liebe ich es anzupacken bei was auch immer gerade ansteht, egal ob in der Landwirtschaft, Instandhaltung oder Organisation.


Lenard Frommelt – geb. 1990, seit 2008 Student an der Technischen Universität Graz, arbeitet als Programmierer mit Fokus auf Webtechnologien.

 

Vernetzung, Kommunikation, Open Source und Kollaboration sind wichtige Grundbausteine für eine Entwicklung, in der wir uns mehr Raum erschaffen können, als wir brauchen. Dadurch können wir uns mehr auf das Erleben des Lebens einlassen und verstehen, dass es eigentlich die eigene und gemeinsame Weiterentwicklung bedeutet, wodurch die Illusion der Notwendigkeit von Elimination des Bösen in der Außenwelt hinfällig wird.”


Brigitta Arnold – geb. 1968, Mama von Alissa. Hat lange in der Schweiz, Vorarlberg und Salzburg gelebt und Erfahrungen in den Bereichen Fitness, Gastronomie, und (Waldorf-)Kindergarten gesammelt. Derzeitiger Schwerpunkt Kinderyoga.

 

Nach 28 Jahren im westlicheren Europa habe ich nun gemeinsam mit meiner Tochter Alissa wieder in meine alte steirische Heimat zurück gefunden. Hier möchte ich mich nun gemeinsam mit ganzheitlich denkenden respektvollen Menschen niederlassen, um im engen Austausch zu wachsen und zu sein, und um mich als alleinerziehende Mama auch einmal zurücklehnen zu dürfen.”


Rafaela Walter Bachmann – geb. 1986 in Südtirol, Mutter einer Tochter, Studium Europäische Ethnologie an der KF Uni Graz, Yogalehrerin und Masseurin. Seit zehn Jahren in Ausbildung in internationalen Gemeinschaften und Friedensforschungs-dörfern zum Thema nachhaltige Kulturentwicklung. Teil des österreichischen Gemeinschaftsnetzwerk-Teams von GEN-Austria (www.gen-austria.at) und Mitinitiatorin des partizipativen Lehrgangs für Gemeinschaftsbildung „Cambium”.

 

„Anfang zwanzig war ich ein paar Jahre lang Greenpeace-Aktivistin, in der Zeit habe ich schnell gelernt, dass der Wandel noch viel tiefer gehen muss als gegen etwas zu demonstrieren! Die Welt braucht reelle, erlebbare, freudvolle, innovative und mutige Zukunftswerkstätten, die in einem lebendigen Austausch mit der Welt stehen. Lebensräume an die wir alle glauben können und die uns wirklich in der Tiefe berühren! Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen als genau an dem Teil der Antwort zu arbeiten! Ich freue mich über Rückenwind, gute Ideen und Unterstützung auf dem Weg des globalen-lokalen Wandels. Wir sind alle Pioniere!”


Isabella Kaineder geb. 1984 in Linz, lebt mit Sohn Jano (geb. 2013) in einer Wohngemeinschaft mit alleinerziehenden Mamas in Graz. Arbeitet und lebt ihre Leidenschaft an einem künstlerischen Gymnasium in Graz. Liebt es, sich kreativ auszudrücken, zu bauen, zu erfinden, Ressourcen zu schonen, Dinge neu zu denken, verrückt zu sein, zu lernen.

 

  „Die Chance, in einer Gemeinschaft zu leben und zu lernen, soll und kann heutzutage nicht mehr nur von der Kernfamilie abhängig sein, sondern muss neu gedacht werden. Ich glaube an die vielen Möglichkeiten, die nur im Zusammenleben mit anderen Menschen zur vollen Entfaltung kommen, sowohl für die Umwelt als auch im ganz persönlichen Prozess. Ich freue mich, dieses Abenteuer mit so vielen berührenden Menschen zu begehen: lasset uns das WIR immer wieder neu (er)finden.”


Gerhard E. Bruckner geb. 1978, Informatiker, Notfallsanitäter, leidenschaftlicher Radfahrer, Segler und personzentrierter Psychotherapeut; arbeitet mit Jugendlichen und Erwachsenen sowie den Themenschwerpunkten Intimität, Beziehung und männliche Identität.

 

  Mich faszinieren die Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung in Verbundenheit mit anderen Menschen, die ein Leben in Gemeinschaft bietet. Es ist ein großes Geschenk, andere an meiner Seite zu haben, um im zwischenmenschlichen Bereich zu forschen und gemeinsam neue sowie alte Formen des Miteinander auszuprobieren.”


Marlene Günther Vierundachtzig im Herzen Wiens geboren und gebildet, die Stadt als befremdend wahrgenommen, mich auf den Weg gemacht, in Neuseeland, Peru und der Schweiz gelebt und gewandelt, die weite der Welt erschnuppert, in der Fremde daheim, das Eigene wieder entdeckt, heimgekehrt, wieder aufgemacht, über die Natur mit mir selbst verbunden, vom Leben gelernt, Landwirtschaft studiert, Landwirtschaft gelebt, das Zusammenspiel vom Menschen in seiner Umwelt in den Alpen und Anden erforscht, als Sennerin auf der Alp mit Laib und Seel' gekäst, Menschen in die Kunst des Käsens eingeweiht, als Nomadin zwischen Berg und Stadt gewandelt - im beständigen Balanceakt um die Mitte des Lebens bewegt.

 

Meine Vision ist es, gemeinsam eine naturnahe, herzoffene Kultur des Miteinanders zu gestalten. Ich möchte in einer Gemeinschaft leben, die ressourcenschonend und achtsam miteinander lebt und arbeitet, eine Gemeinschaft, die Vielfalt umarmt, uns alle nährt und individuelles Wachstum ermöglicht. Seit einigen Jahren forsche ich in verschiedenen Kreisen (Pioneers of change, Cambium) neugierig, wie ein solches Leben in einer vielfältigen Gemeinschaft und eine herzoffene Kultur des Miteinanders gelingen kann.”

 


Carmen Zieher – geboren 1987. Psychologin & Gemüsebäuerin, langjährige Erfahrung in der Organisation und Begleitung von internationalen Jugend- projekten (Freiwilligendienste und Jugendbegegnungen) zu gesellschafts- und umweltpolitischen Themen. Arbeitet derzeit in einer sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaft und baut Gemüse in der Wiener Lobau (lobauerinnen.at) an.
 
Die meisten Dinge, die ich im Leben tue, tue ich am liebsten mit anderen gemeinsam. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert von den Möglichkeiten die durch Verbindung und Vernetzung entstehen: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile! Ich wünsche mir ein Leben in Verbundenheit und Achtsamkeit in einer Umgebung, die offen für die Einzigartigkeit jedes einzelnen Elementes in ihr ist.


Gerhard Üblinger – geb. 19.02.1983, Tischler, Sozialarbeiter, Sozialpädagogik

 

Ein Bauernkind, das mit Holz arbeiten gelernt hat und dann die Welt
als Sozialarbeiter verändern wollte. Inzwischen lernte es, dass es mutige Verrückte braucht, die es wagen an eine soziale und ökologische Utopie wie Gemeinschaft zu glauben. Nächtliche Träume geben Inspiration für die täglichen Entwicklungsschritte und unbeantwortete Fragen füllen sich langsam mit Antworten. Eine friedliche Welt für alle ist möglich. Diese Botschaft möchte das Bauernkind seinem eigenen Kind weitergeben. Das motiviert...


Ilona Pertl – geboren 1988 in Wien, Natur-, Theater-, Spielpädagogin, psychologische Beraterin und Paar- und Familienberaterin in Ausbildung, leidenschaftliche Tanzende

 

… schon früh war mir klar, in der Stadt bleib ich nicht …
  so zieht es mich seit Jahren von Land in die treibende, wilde Stadt und wieder ins ruhige, naturreiche Land, diesmal in die Südost-Steiermark, mit dem Leitspruch "Sei die Veränderung, die du auf der Welt erleben möchtest", gehe ich durchs Leben.


Oriana Calzadilla Sarmiento – geb. 1983 in La Paz/Bolivien, Mutter von Anouk (geb. 2011) und Mius (geb. 2015). Soziologin (BA) und Sozialarbeiterin (MA ab Juni 2017) und noch ein bisschen Fotografin (Graphische), derzeit in Karenz, mit viel Verbundenheit zur Natur und Lust auf Arbeit in den Bereichen Gemeinwesensarbeit, Regional- und Landendwicklung.

 

Die Gemeinschaft mit meiner Familie und besonders meinen Kindern gemeinsam zu erleben stellt eine ganz besondere Lebensphase für mich dar, für die ich bereit und offen bin und der ich vor allem sehr freudig entgegenblicke. Dabei ist mir ein ehrlicher und bewusster Umgang mit der Umwelt und den Menschen sehr wichtig. Die Verbindung von Natur und Leben am Land mit Menschen, die ich und die mich inspirieren, faszinieren und bereichern stellt für mich nicht nur einen partikularen Weg dar, sondern einen Weg, der in der Welt in der wir leben von ganz besonderer Bedeutung ist. Diese dadurch entstehenden Verbindungen fördern einen Wandel dem ich aktiv beiwirken möchte, damit Netzwerke für ein gesamtgesellschaftliches

Umdenken entstehen können.


Markus Perl – geb. 1977, lebt in Partnerschaft mit Anne Rath, Vater eines Sohnes, beruflich tätig als Logopäde in freier Praxis. Organisator von Seminaren und Workshops für therapeutische Berufe, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation sowie im musikalischen und pädagogischen Bereich, Facilitator von gemeinschaftsbildenden Gruppenprozessen nach Scott Peck beim Netzwerk Gemeinschaftsbildung.

 

 „Ich möchte mit meiner Familie in Fehring leben und meinen Beruf als Logopäde in der Region, in freier Praxis und im Rahmen einer Praxisgemeinschaft mit anderen therapeutischen Berufen ausüben. Im Verein Leben in Gemeinschaft engagiere ich mich besonders für die Gemeinschaftsbildung, Organisationsentwicklung, Vernetzung von und Kommunikation mit interessierten Menschen, Initiativen und Netzwerken in der Region und international."


Anne Rathgeb. 1976, Mutter von Anatol (geb. 2011). Selbstständige Ergotherapeutin mit Spezialisierung auf Handtherapie (www.handtherapie-graz.at). 2014 - Ausbildung zur Malortdienenden bei Arno Stern, Paris

 

 

"Vor allem seit meiner Mutterschaft ist mir bewusst, dass wir durch die Haltung , in der wir (nicht nur) jungen Menschen begegnen, die Zukunft unserer Gesellschaft mit gestalten. Daher möchte ich einen Lebens-Lern-Ort mit kreieren, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, in uns schlummernde Potentiale herauszubilden und zu leben. Einen Ort, wo wir gemeinsam wirksam werden, Neues mutig ausprobieren und Altes wieder erInnern.  Einen Ort wo erlebbar wird, dass wir miteinander und mit Allem verbunden sind. Und wo wir so leben können, wie es jeder* Einzelnen entspricht. Celebrate the Differences!"

Arnold Reichel – geboren am 19.4. 1983, Vater von Luna (11) und Aurora (9), Bildhauer und Restaurator für Stein, angehende Ausbildung als Lebens und Sozialberater.


Aurora Sprenger – geb. 1979, dipl. Betriebswirtin, Montessori-Pädagogin, Deutsch- & Italienischlehrerin. Mutter von Yaron & Lea.

 


Claudia Schnirch – geb. 1987, Weltenbummlerin, die langjährig im Tourismusbereich tätig war. Mutter von Aron.

 


Elias Zsivkovits  – geb. 1983, selbstständiger Baumpfleger, Bühnenbildner & Handwerker. Vater von Yaron & Lea.

 

 


Gregor Buchhaus  – geb. 1979, Studium Soziale Arbeit, Fotograf & Filmproduzent. Vater von Mia.

 

Mein Studium der sozialen Arbeit hat mich sehr geprägt.

Menschen und wie sie sich in unserer komplexen Welt orientieren, entwickeln, self-empowern können, sind mir ein großes Anliegen.

Im sozialen Bereich habe ich viel und hauptsächlich im Jugend-Bereich gearbeitet, aber auch eineinhalb Jahre im Obdachlosen-Betreungszentrum "Die Gruft" der Caritas.

Seit 2007 arbeite ich selbstständig als Fotograf und Filmemacher. In der Fotografie oder im Film bilden Menschenbilder und -portraits meinen Hauptfokus. Meinem Gegenüber einen Rahmen zu schaffen, in dem er oder sie trotz der Exposition vor der Kamera in ein natürliches, gelassenes und authentisches Gefühl findet,

ist eine wunderschöne und spannende Herausforderung. In diesem Feld entstehen meiner Meinung nach die besten Bilder. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Gemeinschaftsfindung und -aufbau.

Ich möchte in unserem Projekt mein fachliches Wissen wie mein persönliches Engagement einbringen, dabei auch stark in Austausch mit unserer Nachbarschaft stehen.

Ich bin stolzer Vater meiner zehnjährigen Tochter Mia.


Nina Vobruba – geb. 1985, Künstlerin, Choreografin, Regisseurin. Mutter von Arek.

 

 

 

 


Ruth Rehwald – geb. 1979, Mentorin & Mittelschullehrerin.

 

 

 

 


Lucas Wacker – 1985 in Umbrien (Italien) im Ökodorf “Utopiaggia” geboren und aufgewachsen. Gelernter Tischler, leidenschaftlicher Gärtner, Koch, Pizzabäcker, Leser, Käsemacher, Bauer, Mensch, Handwerker, Fahradfahrer...

 

"Mein Traum ist ein Leben von vier Generationen in vertrauter Achtsamkeit, ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, Entschleunigung und an den richtigen Stellen den Hedonismus nicht vergessen!"